Easy H20 - Wasserbestimmung,coulometrische Methode
- aber
ohneReagenzien

 

Der Easy H20 von Berghof kombiniert die thermische Verdampfung von Wasser mit einem

selektiven, elektrochemischen Wassersensor zu einem neuen, innovativen Verfahren der

Wasserbestimmung.

Das Wasser wird in einem programmierbaren Ofen aus der Probe verdampft und mittels

Trägergasstrom dem Sensor zugeführt.

Über das Temperaturprofil des Heizprogramms wird das Wasser langsam verdampft und

und zwischen den Bindungsformen (freiem Oberflächen- und KapillarH20, sowie gebunde-

nem H20) des Wassers unterschieden.

Als Trägergas wird Umgebungsluft angesaugt und getrocknet; somit sind keine speziellen

Reagenzien oder Trägergase zum Betrieb notwendig (bei sensiblen Proben oder solchen, welche mit Luft reagieren, kann aber alternativ N2 eingesetzt werden).
Der gesamt Prozess läuft automatisch, softwarekontrolliert ab.

EasyH20-Mess-System
EasyH20-Mess-System
Einführung der Probe in den Ofen
Einführung der Probe in den Ofen

Messschema l
Messschema l
Messschema ll
Messschema ll

Selektiver Wassernachweiss
Selektiver Wassernachweiss

Der EasyH20 erfasst thermo-coulometrisch, selektiv das Wasser in der Probe. Das Er-

gebnis wird nicht, wie bei gravimetrischen Feuchtemesstechniken, durch Stoffe, die neben Wasser aus der Probe verdampfen, verfälscht. Er liefert somit reproduzierbare und genaue Ergebnisse und ermöglicht den getrennten Nachweis von freiem Oberflä-chen- und Kapillarwasser, sowie gebun-

denem Wasser (selbst stark gebundenes Wasser wird über Temperaturprogramme

                                                                                        bis 400°C freigesetzt und quantifiziert).

 

Unterscheidung zwischen freiem und gebundenem Wasser
Unterscheidung zwischen freiem und gebundenem Wasser

Über das programmierbare Temperaturprofil bis 400°C kann die Verdampfung des Was-

sers gesteuert werden. Langsamere Heizra-

ten mit geringeren Verdampfungstempera-

turen ermöglichen die Diskriminierung der verschiedenen Bindungsformen des Was-

sers in der jeweiligen Probe. Die Software ermöglicht dann die Auswertung und Quantifizierung der einzelnen Peaks.

Verlässliche Ergebnisse
Verlässliche Ergebnisse

Der Phosphorpentoxid-Sensor stellt ein Standardverfahren zur Wasserbestimmung in Gasen wie Wasserstoff, Sauerstoff, Stick-

stoff, Argon und Helium dar. Dieses Verfah-

ren ist seit 1987 in der DIN 50450-1 be-

schrieben und genormt. Das Sensorprinzip wird auch verwandt zur Bestimmung von Wasser in Erdgas (ASTM D 5454 und

ISO 11541:1997).

 

Technische Daten

 

- Ofentemperatur: bis 400°C (auf Anfrage hin auch höher möglich)

- maximale Heizrate: 40°C pro Minute

- Messzeit: 5 Minuten bis 600 Minuten

- Empfindlichkeit: 1 μg Wasser

- Reproduzierbarkeit: ≤2%

- Möglicher Wassergehalt der Probe: 0.01 bis 15%

- Anzeige: ppm-Bereich bis 99%

- maximales Probenvolumen: 3

- Trägergas: im Regelfall getrockenete Umgebungsluft (bei empfindlichen Proben

  ist auch N2 oder Edelgase möglich)

- Gasdurchsatz: 100ml - 200 ml pro Minute

- Gasdruck: 0.5 bar

- Konformität: CE, EN61326-1, EN61326-2, EN61010

- ankoppelbare Waagen: Satorius (Mettler in Planung)



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